Bärlauch
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Das beliebte Wildgemüse (Allium ursinum) ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lauch (Allium) und eng mit dem Knoblauch verwandt.
Bärlauch ist, bis auf ein paar wenige Ausnahmen, in fast ganz Europa verbreitet. In Deutschland wächst er hauptsächlich im Süden, im Norden eher weniger, weshalb er in Hamburg und Brandenburg sogar auf der Roten Liste in der Kategorie 1 (vom Aussterben bedroht) verzeichnet ist. Er bevorzugt schattige, feuchte, und humusreiche Auwälder, Schluchten, Laubwälder und gedeiht auch hervorragend unter Sträuchern und entlang von Bächen.
Bärlauch wird bereits seit Jahrhunderten als Heil- und Gewürzpflanze geschätzt, und wurde wegen seiner nützlichen Eigenschaften sogar in der Landgüterverordnung Karls des Großen unter den anzupflanzenden Nutzpflanzen und Heilkräutern aufgeführt. Ihm wird eine verdauungsfördernde, entgiftende, antimikrobielle, antibakterielle und kreislauffördendeWirkung zugesprochen, die teilweise in pharmakologischen Tests auch bestätigt werden konnte.
Der Geschmack ist scharf, intensiv knoblauchig und aromatisch und die Blätter eigenen sich hervorragend für frische Kräuterdips, Salate, Kräuterquark, Pesto und als Brotbelag. Die Bärlauchsaison ist aber leider recht kurz, da vorwiegend nur die Blätter gesammelt und verarbeitet werden bevor die Blüte einsetzt. Was viele allerdings nicht wissen, man kann auch die Blütenknospen in Öl, Essig oder Lake einlegen und später als „Bärlauchkapern“ genießen!
Doch Vorsicht ist geboten: wer Bärlauch wild sammelt, sollte ihn genau kennen, denn es besteht Verwechslungsgefahr mit seinen giftigen Doppelgängern – dem Maiglöckchen und der Herbstzeitlosen!
Auf der sicheren Seite seid ihr da mit unserem getrockneten Bärlauch, unserem Bärlauch Pesto zum Selbermachen, sowie unserer Gewürzmischung für Bärlauchbutter. So könnt ihr diesen Frühlingsklassiker außerdem das ganze Jahr über genießen, nicht nur im April und Mai.
Und nun viel Freude beim Nachkochen und einen Guten Appetit!